Günther Obermaiers Webseite

 

29.11.2016   the missing link
Gestern abend habe ich eine Menge über Verträge zwischen der EU und Afrika bezüglich Einwanderung nach Europa recherchiert und vieles gelernt. Es war von mir naiv anzunehmen, daß irgendwo genaue Quoten und Zeiträume festgeschieben sind aber ansonsten geht das schon sehr weit:
- Strategie Europa 2020: Migration und Mobilität sollen EU wettbewerbsfähiger und dynamischer machen.
- Gründung von Mobilitätspartnerschaften mit Drittländern zur Steuerung der Mirgrationspolitik.
- EU-Kommision legt bereits Maßnahmen zu den Themen Migration, Mobilität und Integration vor.
Natürlich fehlen im EU Papier nicht die üblichen Platitüden Richtung Arbeitskräftemangel, offenen Stellen und Überalterung Europas.
Wichtigstes Einstiegsdokument ist der "Gesamtansatz für Migration und Mobilität", kurz GAMM , weiterhin das Papier zur Dakar Konferenz 2011 (in Englisch) und das Memo zur Zusammenarbeit der EU mit Afrika im Bereich der Migration von 2015 (hier). Soweit zur offiziellen Politik. Beunruigend, aber meiner Meinung nach nicht direkt mit der aktuellen Migrantenkrise verbunden.
Spannender wird es im Umfeld der Politk, wo man schnell auf Lobbyorganisationen wie "pro Asyl", deren weitgespannte Netzwerke und deren Geldgeber stößt. Da wiederum tauchen Namen wie z.B. George Soros (Wikipedia) und diverse Stiftungen Superreicher auf. Ersterer schreibt in seinem Artikel über Asyl (hier) , daß Europa jährlich 1 Mio Migranten aufnehmen müsse (warum?) und jeden für 2 Jahre mit 15.000 Euro pro Jahr versorgen müsse. Problem ist nur, daß die nach 2 Jahren immer noch da sind und immer noch 15kE pro Nase und Jahr kosten - oder wo soll das Geld herkommen?
Noch mehr fiel mir der Name Peter Sutherland (Wikipedia) auf, Sondergesandter der UN für Migration, Bilderberger ec. Dieser versucht den multikulturellen Umbau der EU-Mitgliedsstaten besonders vehement vorwärtszutreiben (Zitate dazu).
Also, was steckt dahinter? Meiner Meinung nach versucht die Finanzelite der Welt mittels Lobbyorganisationen (LLC, proAsyl), einzelnen Lobbyisten (Sutherland) und Politikern (Malmström) mit die Nationalstaaten zu zerstören und deren Bevölkerungen in offene multikulturelle Gesellschaften zu verwandeln. Ob sie dies aus rein pekuniären Gründen zur weltweiten Konkurrenz um Billigstarbeit tun oder eine "one World" mit weltweiter "Egalite" und Weltregierung erreichen wollen, sei erstmal dahingestellt.
Prinzipiell würde ich eine geeinte Welt begrüssen, allerdings behagt mir die Entwurzelung und zwangsweise Durchmischung der Menschheit nicht, bringt sie doch soziale Reibung bis zur gesellschaftliche Spaltung oder gar Bürgerkrieg oder Genozid. Deshalb lehne ich auch die aktuelle Migrationspolitik strikt ab, ich bin sicher, daß diese schlimm enden wird.
Unterstellt man der Elite positive Motive, wäre eine mögliche Erkärung die Abgehobenheit von den Problemen normaler Menschen und die Zeitknappheit, die die alten Männer zu diesen überstürzten Handlungen verleitet. Eine echte Einigung der Welt wird Jahrhunderte benötigen, zuerst müssen die offensichtlichen weltweiten Konfliktpotentiale wie Überbevölkerung, Religionen und andere Ideologien entschärft werden. Anschliessend das Energie- und Umweltproblem gelöst und Zwischenlösungen wie Europa, SCO oder die Vereinigte Staaten von Afrika etabliert weden. Und dann erst ist eine geeinte Welt überhaupt denkbar. Ob dies trotz den heutzutage politisch unkorrekten Unterschieden zwischen den Menschen überhaupt funktionieren kann? - Na ja, in Jahrhunderten gerechnet werden Biotechnologie, Mensch-Maschine-Kopplung und andere Science-Fiction-Technologien die Gesellschaften sowieso gewaltig umgestalten.